Aktuelles & Presse

Bratlinge sind die vegetarische Alternative zur Frikadelle und werden je nach Region auch als Puffer, Falafel oder Reibekuchen bezeichnet. Sie werden aus Gemüse, Hülsenfrüchten oder Getreide gefertigt und häufig noch mit Ei, Mehl oder Semmelbröseln gebunden. Bei den Zutaten sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt, denn nahezu jedes Gemüse lässt sich in geriebener und geraspelter Form zum Bratling verarbeiten. Gemüsepuffer sind daher eine tolle Option für Resteverwertung – und lassen sich sowohl als Hauptmahlzeit als auch als Beilage servieren.

 

Wir haben ein Bratling-Rezept mit Weizenkörnern für Sie zusammengestellt: diese enthalten viele B-Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe, sind ein hervorragender Energielieferant und wirken gleichzeitig beruhigend auf den Magen. Anders als Weizenmehl schmecken Weizenkörner herzhafter und verleihen einen angenehm nussigen Geschmack.

 

Vegan und damit frei von tierischen Produkten werden die Bratlinge, wenn man auf Eier als Grundzutat verzichtet und stattdessen einen Ei-Ersatz verwendet, zum Beispiel Apfelmus oder in Wasser gequollene Chia-Samen.

 

Wir wünschen viel Spaß beim Braten und Ausprobieren!

 

Gemüsebratlinge (4 Portionen à 2 Stück)
350 g gemischte Gemüsestreifen, roh (Möhren, Kohlrabi, Knollensellerie, Steckrübe, Zucchini o.ä.)
50 g Weizenkörner (3 Tage in Wasser quellen, täglich spülen)
2 Eier oder Ei-Ersatz
40 g Mehl
20 g Haferflocken, kernig
Salz, Pfeffer, gekörnte Brühe, Muskat, Kräuter

 

Das Gemüse in feine Streifen schneiden, ggf. Spiralschneider verwenden. Alle Zutaten zu einer Masse vermischen und in heißem Öl bei mittlerer Hitzezufuhr ausbraten. Zum Entfetten kurz auf Küchenkrepp abtropfen lassen.

 

Nährwerte pro Portion: 245 kcal, 13,5 g Fett, 23 g Kohlenhydrate, 8 g Eiweiß, 80 mg Calcium, 4 g Ballaststoffe, 22 mg Arachidonsäure

Bricht der erste Morgen des neuen Jahres an,

so erscheint der Himmel nicht anders als am Tag zuvor,

aber doch ist einem seltsam frisch zu Mute.

Yoshida Kenko (1283 -1350, japanischer Dichter und Mönch)

 

 

In diesem Sinne möchten wir uns ganz herzlich für ein schönes Jahr bedanken.

Wir blicken auf tolle Ereignisse zurück — Konzerte, Vorträge, Workshops

und gemeinsame Aktionen hier in unserem Rheumazentrum Mittelhessen.

 

Dafür sagen wir Danke!

 

Danke an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

und auch an alle Patientinnen und Patienten,

die solche besonderen Momente ermöglicht und mitgestaltet haben.

 

Wir vom Rheumazentrum Mittelhessen wünschen Ihnen und Ihren Familien frohe Weihnachten,

schöne Feiertage und einen guten Start in das neue Jahr.

 

Ihr Rheumazentrum Mittelhessen

Hafer ist ein hervorragender Nährstofflieferant und zählt aufgrund seiner zahlreichen positiven Eigenschaften zu den wertvollsten und gesündesten Getreidearten. Sein hoher Eiweiß- und Ballaststoffgehalt bringt viel Energie, macht lange satt und wirkt sich positiv auf die Verdauung aus. Die Vitamine B1 und B6 sorgen für ein starkes Nervensystem und eine ausgeglichene Psyche. Haferflocken sind außerdem dafür bekannt, den Cholesterinsiegel und den Blutzuckerspiegel zu senken.

 

Lange Zeit war Hafer eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel in Mitteleuropa — bis er durch die Kartoffel, die durch die Kolonialherren nach Europa gelangte, immer mehr an Bedeutung verlor. Seit einigen Jahrzehnten erlebt der Hafer dank seiner zahlreichen Vitalstoffe eine Renaissance und ist aus einer vollwertigen Ernährung nicht mehr wegzudenken.

 

Wir haben passend zur Weihnachtszeit ein Haferplätzchen-Rezept für Sie zusammengestellt und wünschen Ihnen viel Spaß beim Backen!

 

Haferplätzchen (40 Stück)
125 g Margarine
225 g grobe Haferflocken
½ Päckchen Vanillinzucker
¼ TL Koriander
2 Messerspitzen Anispulver
¼ TL Kardamom
je 50 g Orangeat, Zitronat, Rosinen
2 EL gehackte Mandeln
1 EL Zitronensaft
3 EL Honig
3 Eiweiß
1 Prise Salz
Puderzucker zum Bestäuben

 

Margarine im Topf zerlassen. Haferflocken, Vanillinzucker und Gewürze im Fett anrösten. Orangeat, Zitronat und Rosinen zufügen. Mischung abkühlen lassen. Mandeln, Zitronensaft, Mehl und Honig unterrühren. Eiweiß mit dem Salz steif schlagen, unterheben. Von der Masse mit zwei Teelöffeln Häufchen abstechen, diese auf, mit Backpapier belegte, Bleche setzen und im vorgeheizten Backofen bei 180° C ca. 12 – 15 min backen. Abkühlen lassen, nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.

 

Nährwerte pro Stück: 66 kcal, 3 g Fett, 8 g Kohlenhydrate, 1,5 g Eiweiß, 0,5 g Ballaststoffe

Minestrone ist eine Suppe oder ein Eintopf aus verschiedenen Gemüsen — und ein echter Klassiker der italienischen Küche: ihren Ursprung hat sie bei den Römern, die schon vor über 2000 Jahren Gemüsesuppe zubereiteten. Heute erfreut sich die Minestrone über alle Ländergrenzen hinweg großer Beliebtheit, was sie vor allem ihren vielfältigen Variationsmöglichkeiten zu verdanken hat: vegetarisch oder mit Fleisch, warm oder kalt, mit kleinen Gemüsestücken oder cremig püriert — je nach Geschmack, Jahreszeit oder Region kann sie auf verschiedenste Weise angerichtet werden.

 

Unser Minestrone-Rezept mit saisonalem Wintergemüse ist ein echter Energie- und Vitaminmix und damit ideal für die kalte Jahreszeit. Die Pastinake etwa enthält viel Kalium und der Grünkohl hat den höchsten Vitamin-C-Gehalt unter allen Kohlsorten — damit sind Sie fit für den Winter!

 

Wir wünschen viel Spaß bei der Zubereitung und einen guten Appetit!

 

Winterminestrone (4 Portionen)
100 g magerer Schinken
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
160 g Staudensellerie
180 g Möhren
180 g Pastinaken
250 g Grünkohl
2 EL Olivenöl

1 frisches Lorbeerblatt

500 ml Gemüsebrühe

1 Dose Kichererbsen

Salz, Pfeffer, Kräuter

 

Schinken in schmale Streifen schneiden. Schalotten in feine Ringe schneiden. Staudensellerie ebenfalls in feine Streifen schneiden. Nun Möhren und Pastinaken in zentimetergroß würfeln und in einer Schüssel sammeln.
In einem Topf Öl erhitzen und zuerst die Schalotten, dann den Schinken und nach 2 Minuten den Rest des zerkleinerten Gemüses und den Knoblauch zugeben. Weitere 2 Minuten anschwitzen. Den Grünkohl grob zerkleinern und ebenfalls in den Topf geben. Nun das Lorbeerblatt hinzugeben und mit Gemüsebrühe ablöschen. Zum Schluss die Kichererbsen hinzugeben und abermals aufkochen lassen. Suppe mit frischen Kräutern anrichten.

 

1 Portion enthält: 230 kcal, 20g Kohlenhydrate, 12g Eiweiß, 9g Fett

Die Steckrübe, oft auch Kohlrübe genannt, kam im 17. Jahrhundert aus Skandinavien zu uns. Im berüchtigten Steckrübenwinter während des 1. Weltkriegs war das Wurzelgemüse wichtigstes Nahrungsmittel und wurde zu Suppe, Auflauf, Koteletts, Brot und sogar Pudding und Marmelade verarbeitet.

 

Früher als Notfalllebensmittel verschrien hat es die Rübe 2017/2018 zum Gemüse des Jahres geschafft und gilt heute als echte Delikatesse. Ihr gelbes, leicht süßliches Fleisch enthält viele wichtige Vitamine, Mineralstoffe und ätherische Öle, die dem Herzen, der Abwehrkraft und dem Magen gut tun und dabei leicht antibakteriell wirken. Echte Power für den Körper!

 

Das klassische Wintergemüse wird mit unserem Rezept zu einem leckeren Salat verarbeitet. Wir zeigen Ihnen, wie es geht:

 

Steckrübensalat (4 Portionen)
300 g  Steckrübe (Kohlrübe)
1 Apfel
1 Gewürzgurke
1 EL Pflanzenöl
1 TL Wasser
Salz, Pfeffer, Zucker
Gurkenaufguss + evtl. Essig
frische Kräuter nach Geschmack

 

Steckrübe und Apfel waschen und schälen. Aus Wasser, Öl, Gurkenaufguss und Gewürzen eine Marinade rühren. Steckrüben, Apfel und Gewürzgurke raspeln und mit der Marinade vermischen. Ca. 30 Minuten durchziehen lassen und mit frischen Kräutern servieren.

 

1 Portion enthält: 60kcal, 3 g Fett, 7g Kohlenhydrate, 1 g Eiweiß, 40 mg Calcium, 2,5  g Ballaststoffe, 0,3g Omega-3-Fettsäuren, 0 mg Arachidonsäure, 1 mg Vit. E, 0,3 mg Zink

Wir laden Sie herzlich ein zu unserem Aktionstag am Welt-Rheuma-Tag! Am 12. Oktober warten spannende Vorträge auf Sie – wir freuen uns!

 

Am 12. Oktober 2019 ist Welt-Rheuma-Tag! 1996 ins Leben gerufen, wird das Thema Rheuma an diesem Tag weltweit in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt.

 

Wir möchten Sie am Welt-Rheuma-Tag herzlich zu unserem Aktionstag einladen. In unseren Vorträgen und Workshops informieren wir Betroffene und Angehörige über das Krankheitsbild sowie über Therapiemöglichkeiten.

 

Dieses Jahr lautet das Motto »Rheuma ist jünger als du denkst« und soll rheumakranke Jugendliche und junge Erwachsene in den Fokus rücken – denn für junge Menschen, die ihr ganzes Leben noch vor sich haben, ist der richtige Umgang mit der chronischen Erkrankung besonders wichtig. Rheuma und Familie, Sport, Reisen oder Ernährung sind spannende Themen, die am 12.10. ab 11 Uhr auf Sie warten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie trotz rheumatischer Erkrankung durchstarten können!

 

Schuppenflechte ist eine Autoimmunkrankheit, die Gelenke und Organe befallen kann, aber vor allem mit entzündeter, stark schuppender Haut einhergeht. Weltweit leiden etwa 125 Millionen Menschen unter der Krankheit.

 

Durch die Schuppenflechte ist die Barrierefunktion der Haut gestört, was dazu führen kann, dass Bakterien, Mikropilze oder Viren leichter in die Haut und somit in den Körper der Betroffenen eindringen können. Forscher haben jedoch entdeckt, dass Menschen mit Schuppenflechte vergleichsweise selten bakterielle oder virale Hautinfekte aufweisen – obwohl ihre Haut durchlässiger ist.

 

Grund dafür sind die sogenannten T-Zellen, kurz für T-Lymphozyten, welche für die Immunabwehr des Körpers mitverantwortlich sind. Sie wandern durch den Körper und überwachen die Zellen hinsichtlich Veränderungen wie Mutationen oder Virusinfektionen. Bei Menschen mit Schuppenflechte sind T-Zellen übermäßig aktiv und weisen eine Doppelwirkung auf: einerseits lösen T-Zellen die typischen Entzündungssymptome der Haut aus und andererseits kümmern sie sich gleichzeitig um die schützende Wirkung vor bakteriellen Infekten. Die Erkenntnis, dass T-Zellen die Wirkung antibakterieller Proteine verstärken und dadurch die Haut zusätzlich schützen, kann zu neuen Therapiestrategien bei Hauterkrankungen führen. T-Zellen sind wie bisher angenommen also nicht nur Feind, sondern auch Freund und Helfer bei Schuppenflechte.

Der Hokkaidokürbis zählt zu den beliebtesten Gemüsesorten im Frühherbst – kein Wunder, denn er schmeckt nicht nur gut, sondern bietet zugleich zahlreiche Vorzüge: seine Nährstoffe fördern gesundes Zellwachstum, sind gut für die Sehkraft, Haut und Haare und regen die Nieren- und Blasenaktivität auf natürliche Weise an. Zusätzlich ist das Fruchtfleisch leicht verdaulich, sodass er gut bekömmlich ist.

 

Seinen Ursprung und seinen Namen hat der kleine, orangerote Kürbis der japanischen Insel Hokkaidō zu verdanken: dort wurde er aus verschiedenen Kürbissorten herangezüchtet, bis er schließlich seinen aromatischen, leicht nussigen Geschmack entwickelte.

 

Seit den 1990er Jahren wird der Hokkaidokürbis auch in Europa angebaut und erfreut sich seitdem großer Beliebtheit, gerade auch weil die Schale bedenkenlos mitgegessen werden kann. Gründe genug also, um unsere leckere Kürbissoße auf Spaghetti auszuprobieren – wir wünschen viel Spaß bei der Zubereitung!

 

Kürbissoße auf Spaghetti (4 Portionen)
25 g Röstzwiebeln
1 Zwiebel
400 g Hokkaido-Kürbis
150 ml Schlagsahne zum Kochen (7%)
50 ml Milch (1,5%)
2 EL Speisestärke
2 EL Parmesan
1 TL getrockneter Majoran
1 EL Albaöl® oder Rapsöl
Salz, Pfeffer, Zitronensaft

 

Zuerst den Kürbis waschen und von schadhaften Stellen befreien. Nun in Würfel schneiden und 15 Minuten in Salzwasser garen. In einer großen Pfanne Zwiebelwürfel in Albaöl anbraten und die gegarten Kürbiswürfel hinzugeben. Anschließend die Schlagsahne und Milch einrühren, die Röstzwiebeln hinzugeben und mit Gewürzen abschmecken. Die Speisestärke mit 100 ml Wasser anrühren und ebenfalls hinzugeben. Soße aufwallen lassen und die Pfanne 10 Minuten abdecken. In dieser Zeit die Nudeln kochen. Vor dem servieren mit Parmesan bestreuen.

 

1 Portion enthält: 166 kcal, 11,6g Fett, 8g Kohlenhydrate, 7,5 g Protein

Mit dem Aktionstag „Das FrauenNetzWerk bewegt“ im Rheumazentrum Mittelhessen möchte der Landesverband der DVMB Hessen e.V. (Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew) am Samstag, den 07.09.2019 Frauen, die von Morbus Bechterew betroffen sind verschiedene Möglichkeiten aufzeigen, wie man mit gezielten täglichen Übungen die Bewegungseinschränkungen verbessern kann.

Geladen sind herzlichst all diejenigen, die selbst an der Erkrankung leiden, Angehörige, die Ihren Liebsten mit Rat und Tat zur Seite stehen möchten und Interessierte, die auf der Suche nach Informationen zu diesem Thema sind.

Ein Sommergericht zu jedem Anlass. Als Häppchen zur gelungenen Gartenparty oder einfach nur so, einfach köstlich!

 

Die Frittata – ursprünglich heimisch in der Geschmacksnation Italien – hat sich in den letzten Jahren zum beliebten Snack entwickelt und eignet sich ausgezeichnet als Fingerfood. Von Italienischen Einwanderern im 19. Jahrhundert nach Amerika mitgebracht, ist sie wohl schon früh in den Straßen New Yorks und Nordamerikas zu finden gewesen und nun auch in ganz Europa beliebt.
Grundlage einer Frittata sind Eier. Bei weiteren Zutaten, mit denen eine Frittata zubereitet werden kann, sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Mit Fleisch oder als vegetarische Variante – das bleibt jedem selbst überlassen. Schmecken tut sie doch immer.
Bei der ursprünglichen Frittata werden die gewünschten Zutaten wie ein Omelett in der Pfanne zubereitet. In unserem Rezept werden kleine runde Gaumenschmäuse serviert. Angerichtet werden sie in mundgerechten Muffin-Schalen. Perfekt für jede Feier!
Wie wünschen ihnen viel Spaß bei der Zubereitung und wünschen einen Guten Appetit!

 

Spaghetti-Frittaten mit Feta (12 Stück)

60g Gabelspaghetti
3 EL Albaöl® / Rapsöl
1 Lauchzwiebel
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
½ rote Paprika
80g Tiefkühlerbsen
4 Eier oder Ei-Ersatz
4 EL Milch 1,5%
75 g Fetakäse
1 EL Kräuter
Salz, Pfeffer, Muskat

 

Spaghetti bissfest garen und kalt abspülen. Zwiebel und Knoblauch fein hacken und in einer Pfanne mit Öl anschwitzen. Paprikawürfel und Erbsen hinzugeben und dünsten. Nun die Lauchzwiebelringe dazugeben und die Nudeln unterheben. Mit Gewürzen abschmecken und in den Muffin Formen verteilen. Eier und Milch verquirlen und auf der Pastamasse verteilen. Den Feta zerbröseln und gleichmäßig aufstreuen. Etwa 25 Minuten bei 200°C backen.
Dazu passt ein frischer Salat oder fruchtiges Pesto.

 

1 Portion enthält: 104 kcal, 7 g Fett, 6 g Kohlenhydrate (0,5 BE), 5 g Eiweiß