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Die Steckrübe, oft auch Kohlrübe genannt, kam im 17. Jahrhundert aus Skandinavien zu uns. Im berüchtigten Steckrübenwinter während des 1. Weltkriegs war das Wurzelgemüse wichtigstes Nahrungsmittel und wurde zu Suppe, Auflauf, Koteletts, Brot und sogar Pudding und Marmelade verarbeitet.

 

Früher als Notfalllebensmittel verschrien hat es die Rübe 2017/2018 zum Gemüse des Jahres geschafft und gilt heute als echte Delikatesse. Ihr gelbes, leicht süßliches Fleisch enthält viele wichtige Vitamine, Mineralstoffe und ätherische Öle, die dem Herzen, der Abwehrkraft und dem Magen gut tun und dabei leicht antibakteriell wirken. Echte Power für den Körper!

 

Das klassische Wintergemüse wird mit unserem Rezept zu einem leckeren Salat verarbeitet. Wir zeigen Ihnen, wie es geht:

 

Steckrübensalat (4 Portionen)
300 g  Steckrübe (Kohlrübe)
1           Apfel
1           Gewürzgurke
1 EL      Pflanzenöl
1 TL      Wasser
Salz, Pfeffer, Zucker
Gurkenaufguss + evtl. Essig
frische Kräuter nach Geschmack

 

Steckrübe und Apfel waschen und schälen. Aus Wasser, Öl, Gurkenaufguss und Gewürzen eine Marinade rühren. Steckrüben, Apfel und Gewürzgurke raspeln und mit der Marinade vermischen. Ca. 30 Minuten durchziehen lassen und mit frischen Kräutern servieren.

 

1 Portion enthält: 60kcal, 3 g Fett, 7g Kohlenhydrate, 1 g Eiweiß, 40 mg Calcium, 2,5  g Ballaststoffe, 0,3g Omega-3-Fettsäuren, 0 mg Arachidonsäure, 1 mg Vit. E, 0,3 mg Zink

Wir laden Sie herzlich ein zu unserem Aktionstag am Welt-Rheuma-Tag! Am 12. Oktober warten spannende Vorträge auf Sie – wir freuen uns!

 

Am 12. Oktober 2019 ist Welt-Rheuma-Tag! 1996 ins Leben gerufen, wird das Thema Rheuma an diesem Tag weltweit in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt.

 

Wir möchten Sie am Welt-Rheuma-Tag herzlich zu unserem Aktionstag einladen. In unseren Vorträgen und Workshops informieren wir Betroffene und Angehörige über das Krankheitsbild sowie über Therapiemöglichkeiten.

 

Dieses Jahr lautet das Motto »Rheuma ist jünger als du denkst« und soll rheumakranke Jugendliche und junge Erwachsene in den Fokus rücken – denn für junge Menschen, die ihr ganzes Leben noch vor sich haben, ist der richtige Umgang mit der chronischen Erkrankung besonders wichtig. Rheuma und Familie, Sport, Reisen oder Ernährung sind spannende Themen, die am 12.10. ab 11 Uhr auf Sie warten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie trotz rheumatischer Erkrankung durchstarten können!

 

Schuppenflechte ist eine Autoimmunkrankheit, die Gelenke und Organe befallen kann, aber vor allem mit entzündeter, stark schuppender Haut einhergeht. Weltweit leiden etwa 125 Millionen Menschen unter der Krankheit.

 

Durch die Schuppenflechte ist die Barrierefunktion der Haut gestört, was dazu führen kann, dass Bakterien, Mikropilze oder Viren leichter in die Haut und somit in den Körper der Betroffenen eindringen können. Forscher haben jedoch entdeckt, dass Menschen mit Schuppenflechte vergleichsweise selten bakterielle oder virale Hautinfekte aufweisen – obwohl ihre Haut durchlässiger ist.

 

Grund dafür sind die sogenannten T-Zellen, kurz für T-Lymphozyten, welche für die Immunabwehr des Körpers mitverantwortlich sind. Sie wandern durch den Körper und überwachen die Zellen hinsichtlich Veränderungen wie Mutationen oder Virusinfektionen. Bei Menschen mit Schuppenflechte sind T-Zellen übermäßig aktiv und weisen eine Doppelwirkung auf: einerseits lösen T-Zellen die typischen Entzündungssymptome der Haut aus und andererseits kümmern sie sich gleichzeitig um die schützende Wirkung vor bakteriellen Infekten. Die Erkenntnis, dass T-Zellen die Wirkung antibakterieller Proteine verstärken und dadurch die Haut zusätzlich schützen, kann zu neuen Therapiestrategien bei Hauterkrankungen führen. T-Zellen sind wie bisher angenommen also nicht nur Feind, sondern auch Freund und Helfer bei Schuppenflechte.

Der Hokkaidokürbis zählt zu den beliebtesten Gemüsesorten im Frühherbst – kein Wunder, denn er schmeckt nicht nur gut, sondern bietet zugleich zahlreiche Vorzüge: seine Nährstoffe fördern gesundes Zellwachstum, sind gut für die Sehkraft, Haut und Haare und regen die Nieren- und Blasenaktivität auf natürliche Weise an. Zusätzlich ist das Fruchtfleisch leicht verdaulich, sodass er gut bekömmlich ist.

 

Seinen Ursprung und seinen Namen hat der kleine, orangerote Kürbis der japanischen Insel Hokkaidō zu verdanken: dort wurde er aus verschiedenen Kürbissorten herangezüchtet, bis er schließlich seinen aromatischen, leicht nussigen Geschmack entwickelte.

 

Seit den 1990er Jahren wird der Hokkaidokürbis auch in Europa angebaut und erfreut sich seitdem großer Beliebtheit, gerade auch weil die Schale bedenkenlos mitgegessen werden. Gründe genug also, um unsere leckere Kürbissoße auf Spaghetti auszuprobieren – wir wünschen viel Spaß bei der Zubereitung!

 

Kürbissoße auf Spaghetti (4 Portionen)
25 g Röstzwiebeln
1 Zwiebel
400 g Hokkaido-Kürbis
150 ml Schlagsahne zum Kochen (7%)
50 ml Milch (1,5%)
2 EL Speisestärke
2 EL Parmesan
1 TL getrockneter Majoran
1 EL Albaöl® oder Rapsöl
Salz, Pfeffer, Zitronensaft

 

Zuerst den Kürbis waschen und von schadhaften Stellen befreien. Nun in Würfel schneiden und 15 Minuten in Salzwasser garen. In einer großen Pfanne Zwiebelwürfel in Albaöl anbraten und die gegarten Kürbiswürfel hinzugeben. Anschließend die Schlagsahne und Milch einrühren, die Röstzwiebeln hinzugeben und mit Gewürzen abschmecken. Die Speisestärke mit 100 ml Wasser anrühren und ebenfalls hinzugeben. Soße aufwallen lassen und die Pfanne 10 Minuten abdecken. In dieser Zeit die Nudeln kochen. Vor dem servieren mit Parmesan bestreuen.

 

1 Portion enthält: 166 kcal, 11,6g Fett, 8g Kohlenhydrate, 7,5 g Protein

Mit dem Aktionstag „Das FrauenNetzWerk bewegt“ im Rheumazentrum Mittelhessen möchte der Landesverband der DVMB Hessen e.V. (Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew) am Samstag, den 07.09.2019 Frauen, die von Morbus Bechterew betroffen sind verschiedene Möglichkeiten aufzeigen, wie man mit gezielten täglichen Übungen die Bewegungseinschränkungen verbessern kann.

Geladen sind herzlichst all diejenigen, die selbst an der Erkrankung leiden, Angehörige, die Ihren Liebsten mit Rat und Tat zur Seite stehen möchten und Interessierte, die auf der Suche nach Informationen zu diesem Thema sind.

Ein Sommergericht zu jedem Anlass. Als Häppchen zur gelungenen Gartenparty oder einfach nur so, einfach köstlich!

 

Die Frittata – ursprünglich heimisch in der Geschmacksnation Italien – hat sich in den letzten Jahren zum beliebten Snack entwickelt und eignet sich ausgezeichnet als Fingerfood. Von Italienischen Einwanderern im 19. Jahrhundert nach Amerika mitgebracht, ist sie wohl schon früh in den Straßen New Yorks und Nordamerikas zu finden gewesen und nun auch in ganz Europa beliebt.
Grundlage einer Frittata sind Eier. Bei weiteren Zutaten, mit denen eine Frittata zubereitet werden kann, sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Mit Fleisch oder als vegetarische Variante – das bleibt jedem selbst überlassen. Schmecken tut sie doch immer.
Bei der ursprünglichen Frittata werden die gewünschten Zutaten wie ein Omelett in der Pfanne zubereitet. In unserem Rezept werden kleine runde Gaumenschmäuse serviert. Angerichtet werden sie in mundgerechten Muffin-Schalen. Perfekt für jede Feier!
Wie wünschen ihnen viel Spaß bei der Zubereitung und wünschen einen Guten Appetit!

 

Spaghetti-Frittaten mit Feta (12 Stück)

60g Gabelspaghetti
3 EL Albaöl® / Rapsöl
1 Lauchzwiebel
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
½ rote Paprika
80g Tiefkühlerbsen
4 Eier oder Ei-Ersatz
4 EL Milch 1,5%
75 g Fetakäse
1 EL Kräuter
Salz, Pfeffer, Muskat

 

Spaghetti bissfest garen und kalt abspülen. Zwiebel und Knoblauch fein hacken und in einer Pfanne mit Öl anschwitzen. Paprikawürfel und Erbsen hinzugeben und dünsten. Nun die Lauchzwiebelringe dazugeben und die Nudeln unterheben. Mit Gewürzen abschmecken und in den Muffin Formen verteilen. Eier und Milch verquirlen und auf der Pastamasse verteilen. Den Feta zerbröseln und gleichmäßig aufstreuen. Etwa 25 Minuten bei 200°C backen.
Dazu passt ein frischer Salat oder fruchtiges Pesto.

 

1 Portion enthält: 104 kcal, 7 g Fett, 6 g Kohlenhydrate (0,5 BE), 5 g Eiweiß

Für viele ist die Wassermelone als süßer Snack ein echter Klassiker an heißen Sommertagen. Dank ihrem hohen Wassergehalt von rund 95 Prozent ist sie eine echte Erfrischung, die kalorienarm und damit auch noch gesund ist.

 

Die Wassermelone zählt nicht, wie die meisten vielleicht vermuten würden, zu den Früchten, sondern zu den Kürbisgewächsen, was durch ihre Größe und ihr Gewicht schnell erkennbar ist. Besonders beliebt ist sie aufgrund ihres süßen Geschmacks.

 

Doch warum nicht einmal anders kombinieren und sie damit zu einer herzhaften Köstlichkeit machen?Besonders probierfreudige Münder kommen hier auf ihre Kosten, denn für die Wassermelone gibt es vielfältige Varianten. Genießen Sie die Wassermelone zum Beispiel in Kombination mit leckerem Feta in einem köstlichen Salat.

 

Das Rezept dazu haben wir hier für Sie zusammengestellt:  

 

Wassermelonen-Feta Salat (4 Portionen):

500 g Wassermelone
150 g Feta
2 EL Olivenöl
1 EL Balsamico Essig
Salz, Pfeffer, Waldhonig
frischer Basilikum oder Minze

 

Die Wassermelone in etwa 1-2 cm große Würfel schneiden und in einer Schüssel sammeln. Den Fetakäse fein würfeln oder zerbröseln und ebenfalls in die Schüssel geben. Sparsam Salz und Pfeffer aufstreuen. Zwei EL Olivenöl und einen EL Balsamicoessig hinzufügen und sorgfältig durchschwenken. Abschmecken und mit etwas flüssigem Honig verfeinern. Zum Schluss mit einigen Blättern Basilikum oder Minze garnieren. 

 

Nährwerte pro Portion:
117 kcal, 8,1 g Fett, 6,5 g Kohlenhydrate, 5,7 g Eiweiß, 125 mg Calcium

Der Mangold, einst ein sehr beliebtes Gemüse, das in den letzten Jahren immer mehr in Vergessenheit geriet, steht heute meist im Schatten des sehr ähnlich aussehenden Spinats. Dabei ist Mangold geschmacklich viel würziger und aromatischer und damit besonders bei Feinschmeckern beliebt. Heute findet man Mangold wieder häufiger in den Rezeptbüchern. Damit erlebt das grüne Gemüse gerade ein echtes Comeback.

 

Neben seinem unverwechselbaren Geschmack überzeugt Mangold auch durch viele Vitamine und seine positive Wirkung auf den Körper. Schon eine kleinen Portion Mangold deckt den Tagesbedarf an Vitamin C und stärkt die Abwehrkräfte. Besonders für Rheumapatienten ist er zu empfehlen, da er durch seinen hohen Kalziumgehalt, ähnlich wie Milch, die Knochen stärkt.

 

Von Mai bis Oktober hat der Mangold Saison und lässt sich zum Beispiel besonders raffiniert in einer Mangold-Tarte verarbeiten. Das Rezept dazu haben wir hier für Sie vorbereitet:

 

Mangold-Tarte (4 Personen):

200 g Mehl
100 g Margarine

20 g Pinienkerne
700 g Stielmangold
3 EL Olivenöl
200 g Schmand
3 Eier oder Eiersatz
40 g schwarze Oliven
80 g Kirschtomaten
80 g Schafskäse
Knoblauch, Pfeffer, Salz, Muskat

 

Aus Mehl, Margarine, einer Prise Salz und 3 EL kaltem Wasser einen glatten Teig für die Tarte kneten. Den Teig in Klarsichtfolie einpacken und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Nun die Pinienkerne in einer Pfanne trocken anrösten. Mangold putzen, waschen und mit Olivenöl und Knoblauch in eine Pfanne geben und 3 Minuten dünsten. Die Eier oder den Eiersatz mit dem Schmand verquirlen und die Masse mit Pfeffer, Muskat und Salz würzen. Eine Tarte-Form fetten und mit dem Teig auskleiden anschließend mit einer Gabel einstechen. Mangold unter die Ei-Schmand-Masse heben und gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Oliven und Kirschtomaten fein hacken, den Schafskäse zerbröseln und abschließend auf der Tarte verteilen. Bei 180°C 55 Minuten backen.

 

Nährwerte pro Portion:

Ca. 612kcal, 40g Fett, 33 g Kohlenhydrate, 15g Protein

Die richtige Ernährung kann neben der medikamentösen, physikalischen und chirurgischen Therapie eine weitere wichtige Maßnahme bei der Behandlung von Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis sein. Beschwerden wie Schwellungen, Übererwärmung und Schmerzen können dadurch gelindert und der Einsatz von Medikamenten reduziert werden.

 

Rhabarber ist ein ideales Gemüse für Rheuma-Patienten. Das darin enthaltene Eisen und Vitamin K unterstützen die Blutbildung, Kalium wirkt verdauungsfördernd und entwässernd. Darüber hinaus ist das kalorienarme Gemüse reich an Vitamin C, Eisen und Phosphor. Doch nicht nur als natürlicher Helfer ist Rhabarber ein wahrer Held. Das beliebte Frühlingsgemüse eignet sich vor allem wegen seines fruchtig-sauren Geschmacks zur Verfeinerung von Speisen. Beginn der Rhabarber-Saison ist Anfang April. Am 24. Juni, dem Johannistag, endet die Saison. Eine tolle Zeit, um Rhabarber zu ernten und zu leckerem Kompott, Kuchen, Marmelade oder anderen Nachspeisen zu verarbeiten.

 

Genießen Sie den Frühling mit einer ausgefallenen Variation vom Dessertklassiker Tiramisu, dem Rhabarber-Tiramisu – Ein einfaches Rezept haben wir hier für Sie zusammengestellt. Guten Appetit!

 

Rhabarber-Tiramisu (6 Portionen):

500 g    Rhabarber

5 EL      Vanillezucker

100 g     Löffelbiskuits

250 g    Magerquark
200 g    Joghurt 1,5%

1 TL       Puderzucker  

150 ml   Sahne
1 TL       Mandelblättchen