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Die richtige Ernährung kann neben der medikamentösen, physikalischen und chirurgischen Therapie eine weitere wichtige Maßnahme bei der Behandlung von Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis sein. Beschwerden wie Schwellungen, Übererwärmung und Schmerzen können dadurch gelindert und der Einsatz von Medikamenten reduziert werden.

 

Rhabarber ist ein ideales Gemüse für Rheuma-Patienten. Das darin enthaltene Eisen und Vitamin K unterstützen die Blutbildung, Kalium wirkt verdauungsfördernd und entwässernd. Darüber hinaus ist das kalorienarme Gemüse reich an Vitamin C, Eisen und Phosphor. Doch nicht nur als natürlicher Helfer ist Rhabarber ein wahrer Held. Das beliebte Frühlingsgemüse eignet sich vor allem wegen seines fruchtig-sauren Geschmacks zur Verfeinerung von Speisen. Beginn der Rhabarber-Saison ist Anfang April. Am 24. Juni, dem Johannistag, endet die Saison. Eine tolle Zeit, um Rhabarber zu ernten und zu leckerem Kompott, Kuchen, Marmelade oder anderen Nachspeisen zu verarbeiten.

 

Genießen Sie den Frühling mit einer ausgefallenen Variation vom Dessertklassiker Tiramisu, dem Rhabarber-Tiramisu – Ein einfaches Rezept haben wir hier für Sie zusammengestellt. Guten Appetit!

 

Rhabarber-Tiramisu (6 Portionen):

500 g    Rhabarber

5 EL      Vanillezucker

100 g     Löffelbiskuits

250 g    Magerquark
200 g    Joghurt 1,5%

1 TL       Puderzucker  

150 ml   Sahne
1 TL       Mandelblättchen

Um Patienten mit rheumatischen Erkrankungen mehr Lebensqualität im Alltag zu ermöglichen, ist das Ziel unserer therapeutischen Arbeit Beschwerden zu lindern und die Bewegungsfunktionen zu verbessern. Dafür wenden wir verschiedene Therapie- und Rehabilitationsmaßnahmen an, mit denen wir größtmögliche Erfolge erzielen. Zwei unserer bewährten Methoden sind die Manual- und die Neuraltherapie.

 

Die Manualtherapie ist eine spezielle Form der Physiotherapie, mit der Funktionsstörungen im Haltungs- und Bewegungsapparat untersucht und behandelt werden. Manualtherapeutische Techniken werden bei körperlichen Dysfunktionen am Bewegungsapparat, bei reversiblen Veränderungen der Weichteile, der Beweglichkeit und Schmerzen eingesetzt. Mit dieser Therapieform können vor allem Bewegungseinschränkungen und Schmerzen der Extremitäten, wie sie bei Rheumapatienten auftreten, erfolgreich behandelt werden.

 

Die Neuraltherapie ist ein relativ junges Verfahren der Komplementärmedizin. Sie basiert auf der Annahme, dass örtlich begrenzte Reizzustände, sogenannte Störfelder, die Nervenbahnen so reizen, dass sie auch in anderen Körperregionen chronische Beschwerden auslösen können. Um diesen Störfeldern entgegenzuwirken, werden mit Hilfe einer gezielten Injektion eines örtlichen Betäubungsmittels die Funktionsstörungen des gesamten Organismus gelöst, das Nervensystem aktiviert und die Selbstheilungskräfte des Körpers angeregt.

 

Bei rheumatischen Erkrankungen können selbst einfache Tätigkeiten wie das Anziehen oder Essen und Trinken beschwerlich werden. Um den Alltag von Rheumaerkrankten zu erleichtern, Einschränkungen auszugleichen und um ihnen die Selbstständigkeit zurückzugeben, wurden zahlreiche Hilfsmittel entwickelt, die die Gelenke schonen, Schmerzen lindern und eine gesunde Körperhaltung fördern.

 

Orthopädische Hilfsmittel wie Schuheinlagen und spezielle orthopädische Schuhe können die Fußstellung im Schuh verändern und dadurch die Fuß- und die darüber- liegenden Gelenke entlasten. Gehhilfen wie gut zu greifende Gehstöcke oder Rollatoren erleichtern die Fortbewegung in und außerhalb der Wohnung. Beim Kochen helfen Messer, Gabeln und Löffel mit besonders großen Griffen aus Gummi oder Schaumstoff zum besseren Greifen und Festhalten. Auch das Ankleiden ist für viele Rheumapatienten mit Schwierigkeiten verbunden. Auch hierfür wurden bereits spezielle Anziehhilfen für Socken, Strümpfe oder Hosen und Knöpfhilfen für Oberteile entwickelt.

 

Das Hilfsmittelverzeichnis des GFK Spitzenverbandes liefert dabei einen großen, informativen Überblick der von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlten Hilfsmittel. Für eine fachliche Beratung und um den Umgang mit den Hilfsmitteln schnell zu erlernen, können Sie sich jederzeit an unsere Fachärzte und Ergotherapeuten wenden. Wir sind gerne für Sie da!

Deutschland ist, sowohl im Anbau als auch im Konsum, Europas Spargelland Nummer eins. Der Spargel gehört zu den beliebtesten Gemüsearten in den deutschen Küchen und obwohl die „offizielle“ Spargelzeit erst im späten Frühjahr beginnt und vor allem wetter- und temperaturabhängig ist, kann man das wunderbare Gemüse hierzulande bereits im März in den Supermärkten kaufen.

 

Das feine Edelgemüse ist nicht nur ein echter Gaumenschmaus, sondern auch besonders gesundheitsfördernd für Rheumapatienten. Dank seiner vielen wertvollen Inhaltsstoffe wie Vitamin A, B, C, E und K sowie Mineralstoffe wie Kalium und Kalzium, stärkt Spargel die Knochen und unterstützt ein gesundes Herz-Kreislaufsystem. Aufgrund des sehr geringen Kaloriengehalts und der entwässernden Wirkung ist das Frühlingsgemüse ganz nebenbei ein idealer Begleiter zum Abnehmen.

 

Genießen Sie den Frühling zum Beispiel mit einer feinen Spargelcremesuppe – Das passende Rezept haben wir hier für Sie zusammengestellt.

 

 

Feine Spargelsuppe (4 Portionen)

 

2             Schalotten

600g      weißer Spargel

100g      Kartoffeln

1,5EL     Albaöl® oder Rapsöl

150ml    Schlagsahne

550ml Wasser

 

Salz, Pfeffer, Zucker
Zitronensaft

2 EL        Mandelblättchen

 

Die Schalotten und die Kartoffeln schälen und fein würfeln. Den Spargel ebenfalls schälen, Enden abschneiden und 4 Stangen beiseitelegen. Die Schalotten mit Albaöl®/Rapsöl in einem Topf andünsten und mit dem Wasser und der Sahne ablöschen. Aufkochen lassen, pürieren und abschmecken. Zum Schluss die Mandelblättchen ohne Fett in einer Pfanne rösten. Die 4 Stangen Spargel schräg in dünne Scheiben schneiden und mit etwas Öl für 5 Minuten in einer Pfanne braten. Die Suppe mit den Mandelblättchen und den Spargelstücken garnieren.

 

 

1 Portion enthält: 234 kcal, 19 g Fett, 9 g Kohlenhydrate, 4 g Protein

 

Angesichts der kalten Temperaturen, die aktuell draußen herrschen, stellen viele Rheuma-Patienten fest, dass ihre Schmerzen in den Gelenken zunehmen. Im Chinesischen ist Rheuma auch als „Wind-Nässe-Krankheit“ bekannt. Rheuma wird in der chinesischen Sprache „Fong Shi“ genannt, was wörtlich übersetzt „Wind“ und „nass“ heißt. Forscher konnten über verschiedene Studien feststellen, dass das kalte Wetter die Muskelverspannung erhöht und dadurch Schmerzen stärker wahrgenommen werden.

 

Was also tun gegen Gelenkschmerzen bei Kälte? Die Antwort lautet: Bewegung. Bereits ein täglicher Spaziergang trägt dazu bei, die Gelenkschmerzen zu lindern. Wind- und wasserabweisende Kleidung, die warm hält, ist dabei besonders wichtig! Danach hilft ein warmes Bad, die Muskeln zu entspannen.

Nach der Fertigstellung der Klinikneubaus bewegen sich nun auch die Arbeiten an der neuen Außenanlage des Rheumazentrums sichtbar ihrem Ende entgegen.

Die Bauarbeiten der Parkplätze gehen gut voran, die Terrasse der neuen Cafeteria ist für Patienten, Angehörige und Klinikpersonal bereits begehbar. Viele Erdarbeiten rund um die Klinik und die Gartenanlage sind ebenfalls abgeschlossen oder auf dem besten Wege dorthin. In naher Zukunft folgt schließlich die Begrünung der neuen Außenanlage des Rheumazentrums.

Zu erwarten ist eine stimmige Komposition aus Architektur, Natur und Infrastruktur, die sowohl den größtmöglichen Wohlfühlfaktor mit passenden Entspannungsmöglichkeiten wie auch Behandlungsinstallationen für Therapiezwecke im Freien bieten wird. Auch Zulieferer und Angestellte der Klinik werden von der effzienteren Wege- und Zufahrtsgestaltung für einen reibungsloseren Klinikalltag profitieren.

Das Rheumazentrum Mittelhessen erwartet freudig die Fertigstellung der Außenanlage, die im Frühjahr 2019 erstmals auf dem Gelände des Neubaus ergrünen wird.

Interdisziplinäre Fortbildung fand im RZMH am 24. Oktober 2018 statt.

Im Rahmen der interdisziplinären Zusammenarbeit findet regelmäßig ein dermatorheumatologisches Board im RZMH in Bad Endbach statt. Teilnehmer sind Kollegen der Abteilung Dermatologie des Universitätsklinikums Gießen-Marburg am Standort Marburg mit Prof. M. Hertl und allen Kollegen des RZMH.

Im Fokus 2018 standen aktuell die Fortschritte und Therapieoptionen bei Psoriasisarthritis, aber auch Lösungsansätze für komplexe Verläufe bei Lupus erythematodes. Als besonderer Schwerpunkt ist in diesem Jahr die dermatoonkologische Behandlung, z.B. mit Checkpoint-Inhibitoren, und die Auswirkung in der Rheumatologie von Interesse gewesen.

Vorträge aus der Reihe 2018 waren:

  • Prof. R. Eming: Therapie mit IL-23 AK bei Psoriasis
  • K. Storck-Müller: Rheuma; Ein Buch mit sieben Siegeln?
  • Prof. R-. Eming: Therapie mit MTX in der Dermatologie und Rheumatologie; Zuviel des Guten?
  • Dr. M. Steinmüller: Prädiagnostik von Biologika; Sicher ist sicher?
  • Prof. A. Bender: Checkpointinhibitoren Therapie; Der Nobelpreis?

Die ausführliche Begehung des frisch bezogenen Klinikneu

baus mit der Klinikleitung, Projektleitung und dem gern gesehenen Gast gestaltete sich trotz des heißen Sommerwetters am 25. Juli angenehm erfrischend.
Nicht allzu verwunderlich, führte der Rundgang doch auch an dem modernen, großen Bewegungsbad des Rheumazentrums Mittelhessen entlang, in dem Patienten lernen, mit leichtgängigen Bewegungen die eigene Beweglichkeit zu verbessern, während Muskeln und Gelenke durch das Wasser schmerzlindernd entlastet werden.
Daran anschließend besichtigte die Gruppe die Hydrotherapie-Anlagen, gleich gegenüber einem der beiden innenliegenden Lichthöfe des Klinikneubaus. Gleichermaßen hell und großzügig im Platzangebot beeindruckten auch diese Räumlichkeiten mit modernen Installationen zur durchblutungsfördernden Anwendung von Bädern, Güssen und Wickeln die interessierte Landrätin.
Innovative Medizintechnik, die in den neuen Räumlichkeiten der Diagnostikabteilung ihren Platz gefunden hat, konnte ebenfalls im Rahmen des Rundgangs besichtigt und von den Rheumatologen erläutert werden. So erfuhr die Landrätin, dass viele Rheumapatienten durch die detektivischen Funktionsuntersuchungen mit Ultraschall, Knochenmarkpunktion, EKG, Röntgen, Ultraschall uvm. und die anschließende rheumaserologische Untersuchung durch das hauseigene Labor überhaupt erstmals Klarheit zu ihrem Krankheitsbild erhalten.
Abgerundet wurde der Besuch von Kirsten Fründt mit der Besichtigung der neuen Patientenzimmer in der Akutklinik, deren frisches Interieur den Wohlfühlfaktor für die stationären Patienten garantiert. Wohlfühlen konnte man sich schließlich auch zum Abschied in der lichtdurchfluteten, großzügigen neuen Cafeteria, die es Patienten wie Gästen kulinarisch an nichts fehlen lässt.
Beeindruckt von dem erfolgreichen Neubauprojekt und den gewonnenen Einblicken beglückwünschte Kirsten Fründt das Team des Rheumazentrums zur Schaffung eines so modernen, fortschrittlichen und ansprechenden Behandlungszentrums für Rheumaerkrankungen: „Die Investition des Landes in den Standort Bad Endbach und in das Rheumazentrum Mittelhessen sind eindeutig die richtige Entscheidung gewesen.“, schlussfolgerte die Landrätin und freute sich auf eine zukünftig weiterhin so fruchtbare Zusammenarbeit.

Das Rheumazentrum Mittelhessen sieht dem angekündigten Besuch von Landrätin Kirsten Fründt am 25. Juli in Bad Endbach mit freudiger Erwartung entgegen.
Seit dem letzten Zusammentreffen zum Richtfest des Klinikneubaus im Januar 2017 ist vieles passiert, von dem Geschäftsführerin Katrin Storck-Müller, Georg Schuckart (kaufmännischer Direktor) und Ulrich Gaschler (Projektleiter) bei der Begehung berichten können: die Fertigstellung des Neubaus Ende 2017, der rekordverdächtig schnelle Umzug im laufenden Klinikbetrieb und natürlich die Fortschritte der aktuellen Arbeiten an der Außenanlage des Klinikums. Highlights, die angereichert mit persönlichen Anekdoten aus zweieinhalb Jahren Umbauzeit einen angeregten Dialog versprechen.
Vertreter der Presse sind herzlich eingeladen dem Termin mit vorheriger Anmeldung beizuwohnen.