Insbesondere die Diagnostik der frühen rheumatischen Erkrankung stellt eine besondere Herausforderung dar, da bei möglichst früher Diagnose eine potentiell zerstörerischer Verlauf durch frühzeitigen Einsatz einer Therapie verhindert werden kann.

Die umfangreichen Möglichkeiten zur Diagnostik erstrecken sich über folgende Methoden:

  • fachärztliche Grunddiagnostik mit Anamnese, Funktionsuntersuchung und Beratung
  • Grundlabor, fachspezifisches, rheumaserologisches Labor (Blut, Urin, Stuhl, Gelenkflüssigkeit, Knochenmark)
  • Knochenmarkspunktion/ Knochenbiopsie
  • Röntgen
  • Sonographie (Ultraschall) der Gelenke und Inneren Organe
  • EKG
  • Spirometrie (Lungenfunktionsuntersuchung)
  • Osteoporosediagnostik mit DXA-Messung
  • Gefäßdiagnostik mittels Kapillarmikroskopie
  • Rektoskopie (Darmspieglung)
  • Ösophagogastroduodenoskopie (Magenspieglung)

 

Therapie

Neben der Diagnostik ist die möglichst frühe Therapie von Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises für die Genesung sehr wichtig. Ziel der Therapie des Patienten mit einer chronischen rheumatischen Erkrankung ist die Besserung von Beschwerden und Funktionseinschränkungen sowie die Verhinderung von Krankheitsfolgen durch komplexe Therapiemaßnahmen, Rehabilitation und Prävention. Es werden weiterhin vielfältige, medikamentöse Behandlungsschemata eingesetzt, dabei wird großen Wert auf eine nebenwirkungsarme und langanhaltende Wirkung gelegt.
Im Rheumazentrum Mittelhessen wird ein umfassendes und universell für jeden Patienten angepasstes Therapieangebot vorgehalten.

Therapeutisches Leistungsangebot

  • Physiotherapie/ Krankengymnastik (z.B. physiotherapeutische Einzelbehandlung, physiotherapeutische Gruppenbehandlung, Medizinische Trainingstherapie, Rücken- und Gelenkschule, Nordic-Walking)
  • Massage (z.B. klassische Massage, Bindegewebsmassage/ Reflexzonenbehandlung, Unterwassermassage, Lymphdrainage)
  • Ergotherapie (z.B. ergotherapeutische Einzelbehandlung, ergotherapeutische Gruppenbehandlung, Hilfsmittelanpassung)
  • Medizinische Trainingtherapie
  • Bewegungsbad
  • Psychologisches/ psychotherapeutisches Leistungsangebot (z.B. Unterstützung bei der Schmerzbewältigung, Entspannungstraining)
  • Schmerztherapie/ -management
  • Versorgung mit Hilfsmitteln/ Orthopädietechnik
  • Hydro- und Balneotherapie (z.B. Bäder, Güsse und Wickel)
  • Elektrotherapie
  • Distraktion (Entlastung von Wirbelsäulen- und Hüftgelenken)
  • Inhalationstherapie
  • spezielle Wärme- und Kältetherapien
  • Beratung/ Betreuung durch Sozialarbeiter
  • Ernährungs- und Diätberatung
  • Spezielle Angebote zur Anleitung und Beratung von Patienten
  • Zusammenarbeit mit/ Kontakt zu Selbsthilfegruppen
  • Blutegeltherapie

 

Ärztlich- therapeutisches Leistungsangebot

  • Medikamentöse Therapie (Schmerzmittel, Steroidale Antirheumatika, Nicht-steroidale Antirheumatika, klassische Basistherapeutika, Biologicals, Zytostatika)
  • Gelenkpunktion und –injektion
  • Manualtherapeutische Techniken und Neuraltherapie
  • Akupunktur
  • spezielle Wundbehandlung

 

 

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